Kaffeesack ist super dekorativ in der Wohnung. Ich habe neulich schon mal einen mit Kaffeesack bezogenen Hocker gezeigt. Nun hat unser Lieblingskaffeeladen noch mal Säcke spendiert und so gab es auch noch eine Rückenlehne für die Bank.
Der Kaffeesack wurde von links mit einer alten Überdecke verstärkt und ein einfacher grüner Stoff dagegen genäht. Damit polsterte das ganze aber noch nicht genug, also habe noch ein Stück Schaumstoff in der entsprechenden Größe reingesteckt. Den gibt es im Baumarkt, man kann aber auch die Auflage einer Sonnenliege opfern und das Innenleben verwenden.
Im Baumarkt haben wir noch zwei hübsche Knöpfe zum Aufhängen erstanden und jetzt kann man sich ganz bequem anlehnen!
Ab damit zum creadienstag!
Montag, 14. März 2016
Samstag, 5. März 2016
Stulpen - Warme Knöchel beim Bouldern
Hier mal ein kleines Strickprojekt. Aus einigen Wollresten und der Notwendigkeit kalten Knöcheln vorzubeugen entstand dieses Paar Stulpen. Eigentlich gar nichts besonderes. Aber weil Muster und Farben ganz willkürlich gewählt und nirgendwo abgeschaut sind, verdient dieses Projekt trotzdem die Erwähnung im Blog.
Und außerdem den Link zum creadienstag.
Und außerdem den Link zum creadienstag.
Dienstag, 29. Dezember 2015
Es sollte ein Aufbewahrungshocker werden...
... aber mitten im Entstehungsprozess wurde es einer neuen Bestimmung zugeführt. Ein Kaffee Sack sollte zu einem Hocker werden, nun wird es zum NAS-Schrank.
Zunächst mal wurden aus ein paar Holzresten eine Box gebaut, inklusive Deckel, den brauchen wir aber nun nicht mehr. Dann entsprechend der Größe der Box die Teile aus Kaffee Sack zugeschnitten und mit einem alten Quilt verstärkt.
Als nächstes die Teile zusammen genäht, bis auf das Seitenteil, wo die Box offen blieb. Für die offene Seite wurde nun ein Teil zugeschnitten, das nicht gefüttert ist und an einer Seite an den Bezug angenäht. Die restlichen drei offenen Seiten sind mit Reißverschluss mit dem Rest des Kistenbezuges verbunden. Diese Seite kann man nun öffnen und durch das grobmaschige Material kann wird das NAS auch gut belüftet.
Zunächst mal wurden aus ein paar Holzresten eine Box gebaut, inklusive Deckel, den brauchen wir aber nun nicht mehr. Dann entsprechend der Größe der Box die Teile aus Kaffee Sack zugeschnitten und mit einem alten Quilt verstärkt.
Als nächstes die Teile zusammen genäht, bis auf das Seitenteil, wo die Box offen blieb. Für die offene Seite wurde nun ein Teil zugeschnitten, das nicht gefüttert ist und an einer Seite an den Bezug angenäht. Die restlichen drei offenen Seiten sind mit Reißverschluss mit dem Rest des Kistenbezuges verbunden. Diese Seite kann man nun öffnen und durch das grobmaschige Material kann wird das NAS auch gut belüftet.
So steht er nun im Wohnzimmer und wartet auf das NAS.
Den Kaffee-Sack haben wir übrigens vom netten kleinen Kaffeeladen aus der Nachbarschaft. Sie haben schon nachgefragt ob er bereits verarbeitet ist. Bin gespannt was sie dazu sagen. Mit dem Material kann mal viele schöne kreative Sachen machen. Taschen, Utensilos, Deko...
Und wo wir schon bei kreativ sind... ab damit zum creadienstag und zu facile et beau gusta.
Sonntag, 15. November 2015
Milchflaschentasche
Das Problem
Ich habe einen Bauern gefunden der Rohmilch verkauft. Nein, das ist natürlich kein Problem sondern ganz wunderbar, weil diese Milch nicht unnötig in der Gegend umher gefahren wird und die großen Molkereien nicht daran verdienen.
Vom Bauer nach Hause muss ich sie allerdings im Auto mit nehmen und da sind die Flaschen gerne mal umgefallen. Nicht nur dass sie im Kofferraum rum kullern, die Deckel halten auch nicht unbedingt dicht. Darum...
Die Lösung
Das ist eine Milchflaschentasche. Auf der Seite seht ihr hier ein kleines Fach mit Klettverschluss für Kleingeld um den Milchautomaten zu füttern. Ohne lästiges Kramen nach Kleingeld gehts dann auch ganz flott beim Bauern. Auf der anderen Seite gibt es noch eine Tasche um die Deckel zu verstauen, denn wenn die Flaschen leer verschlossen werden, dann müffeln sie gerne irgendwann.Der Herstellungsprozess
Das Material kommt überwiegend aus der Recyclingkiste:
- blauer Stoff von alter Bettwäsche
- alte Matratzenschoner zum Verstärken
- Hemdknöpfe um die Inneneinteilung zu befestigen
- etwas Klettverschluss
- Hohlnieten
Hier ein paar Bilder zu den einzelnen Schritten
1. Zunächst die Maße für Boden und Seitenteile auf den Matratzenschoner übertragen. Das Prinzip dürfte auf dem ersten Bild zu erkennen sein. Die fünf Quadrate sind etwa 20x20 cm groß.
2. Den Matratzenschoner auf dem Stoff feststeppen und rundherum mit großzügiger Nahtzugabe zuschneiden.
3. Die zweite Lage Stoff links auf links aufnähen, dabei an den Seiten etwa 1cm vom Matratzenschoner entfernt nähen und eine Wendeöffnung lassen. An den Oberkanten kann ganz knapp am Schoner vorbei genäht werden
4. Wenden und die oberen Kanten mit Zierstich oder auch einer einfachen Naht absteppen
5. Knöpfe an der Innenseite aufbringen, hier wird später eine Einteilung eingeknöpft.
6. Nun die Außentaschen herstellen und aufnähen wie auf den obigen Bildern zu sehen.
7. Die Seitenteile aneinander nähen (darum sollte in Schritt 3 an den Seiten zum Matratzenschoner etwas Platz bleiben, damit er jetzt nicht mitgefasst werden muss). So habt ihr nun im Prinzip eine kleine Kiste. Die Knöpfe innen und die Taschen außen.
8. Aus zwei Stoffstreifen und dem Schoner einen Henkel herstellen und mit Hohlnieten an der Tasche befestigen. Das sollte besser halten als Nähte.
9. Für die Inneneinteilung zwei Vierecke aus jeweils 2 Stofflagen und 1 Lage Matratzenschoner herstellen und mit Knopflöchern versehen. Diese beiden Teile in der Mitte zusammen nähen. Wenn man die nun auseinander klappt und an den Knöpfen in der Tasche befestigt, sollte man vier gleich große Fächer bekommen.
Da kommen ein paar Fragen auf:
- Warum habe ich nicht Außenteil und Futterstoff zuerst in Form gebracht und dann zusammen genäht?
- Der Matratzenschoner ist recht steif und nicht leicht zu verarbeiten. Außerdem sollten alle Lagen fest miteinander verbunden sein, denn sonst würde die Inneneinteilung mit dem Futter leicht verrutschen. Dass in der Tasche die Nähte der Seitenteile zu sehen sind macht nichts. Ist vielleicht nicht so hübsch, aber das ganze Werk ist trotzdem total praktisch.
- Warum ist die Inneneinteilung mit Knöpfen und nicht mit Klettverschluss befestigt, was viel einfacher wäre?
- Diverse Herren in der Familie liefern aufgetragene Hemden für die Recyclingkiste. Die Knöpfe davon wollen auch mal verwendet werden. Man kann auch wunderbar mit Knöpfen dekorieren, aber dazu komm ich ja nicht...
Das Projekt wird verlinkt auf creadienstag und bei facile et beau gusta
Dienstag, 27. Oktober 2015
Wie das Doppelrollo doch noch zu brauchen war
Kennt ihr das? Man nimmt sich vor, keinen billigen Schund mehr zu kaufen, aber die Versuchung ist zu groß. So ist es mir diesmal mit einem Doppelrollo ergangen. Es sollte die Terrassentür schmücken, ich erspar euch die Rechtfertigung, jedenfalls bin ich irgendwann mit einem billigen Schrottding heim gekommen. Es ist überflüssig zu sagen, wo ich es erstanden habe, denn weitere Recherchen ergaben, dass man die in sämtlichen Bau- und Einrichtungsmärkten in ähnlich fragwürdiger Qualität bekommt
Das blöde Ding hat keine zwei Wochen gehangen, da kam es schon das erste mal runter. Die Leiste an der es befestigt wird, ist aus extrem dünnen brüchigen Plastik
Was nun? Ein normales Rollo anbringen? Oder eine Gardine? Und das alte Ding wegschmeißen? Warum nicht aus dem Stoff einfach eine Gardine nähen? Die Streifen passen gut. Wäre auch total prima, wenn man doch wenigstens zwischen der blickdichten und offenen Stellung wählen könnte, die man mit dem alten Rollo so schön einstellen konnte...
Aber das ist doch machbar. Das Rollo auf die richtige Länge geschnitten und alte Hosenträgerverschlüsse angenäht. Das ganze dann an einer einfachen Gardinenleiste mit Klebehaken angebracht:
Ein Tip zu den Klebehaken: Wenn die Stange zu weit vom Befestigungspunkt weg kommt, ist das ganze fragil. Wenn die Stange nah am Fenster angebracht ist, hält das ganze besser.
Eine kleine Schwäche hat die Konstruktion: In der blickdichten Stellung bleibt ganz oben immer noch ein durchsichtiger Streifen. Trotzdem ist das ganze so wenigstens wieder brauchbar
Das blöde Ding hat keine zwei Wochen gehangen, da kam es schon das erste mal runter. Die Leiste an der es befestigt wird, ist aus extrem dünnen brüchigen Plastik
Was nun? Ein normales Rollo anbringen? Oder eine Gardine? Und das alte Ding wegschmeißen? Warum nicht aus dem Stoff einfach eine Gardine nähen? Die Streifen passen gut. Wäre auch total prima, wenn man doch wenigstens zwischen der blickdichten und offenen Stellung wählen könnte, die man mit dem alten Rollo so schön einstellen konnte...Aber das ist doch machbar. Das Rollo auf die richtige Länge geschnitten und alte Hosenträgerverschlüsse angenäht. Das ganze dann an einer einfachen Gardinenleiste mit Klebehaken angebracht:
Ein Tip zu den Klebehaken: Wenn die Stange zu weit vom Befestigungspunkt weg kommt, ist das ganze fragil. Wenn die Stange nah am Fenster angebracht ist, hält das ganze besser.
Eine kleine Schwäche hat die Konstruktion: In der blickdichten Stellung bleibt ganz oben immer noch ein durchsichtiger Streifen. Trotzdem ist das ganze so wenigstens wieder brauchbar
Recycling ist angesagt!
Ich hoffe ich kann damit ein bischen zum mitrecyclen motivieren. Und damit das hier auch jemand liest, ab damit zum creadienstag und zu gusta.
Donnerstag, 27. August 2015
Butter selber machen
In der Nähe meiner Arbeitsstelle habe ich endlich einen Bauernhof gefunden, der Rohmilch abgibt. Dort steht praktischerweise so ein Automat, wo man sie selber zapfen kann, zu jeder Tageszeit.
Und weil die Milch dann nicht weit reist (oder zumindest mich als Mitfahrgelegenheit nutzt) und der Bauer seinen fairen Preis bekommt wird das nun regelmäßig genutzt.
Warum nicht auch mal daraus Butter machen? Es sind nur ein paar Schritte, braucht aber ein bischen Geduld:
Und weil die Milch dann nicht weit reist (oder zumindest mich als Mitfahrgelegenheit nutzt) und der Bauer seinen fairen Preis bekommt wird das nun regelmäßig genutzt.
Warum nicht auch mal daraus Butter machen? Es sind nur ein paar Schritte, braucht aber ein bischen Geduld:
- Milch abkochen (muss man nicht für die Butter, wird aber bei Rohmilch immer empfohlen)
- Topf einen Tag stehen lassen
- Rahm abschöfen
- Den Rahm so lange schlagen, bis es kleine Klumpen gibt
- Die Klumpen von der übrigen Flüssigkeit trennen. Man kann das ganze durch ein Sieb schütten, oder eben einfach die Butter mit einem Teigschaber ein bischen zusammen schieben und die Flüssigkeit ablaufen lassen
Was mir nicht so klar ist, wo ist die Molke geblieben, die da eigentlich noch entstehen soll? Ich hab nur etwas fettärmere Milch als Nebenprodukt erhalten...
Lavendelsäckchen
Wusstet ihr schon? Lavendelsäckchen liegen heutzutage wieder voll im Trend! Hoffentlich halten sie auch die Mücken ab... Na ja, ich muss zugeben, den ein oder anderen Stich hatte ich morgens doch noch.
Den Lavendel haben wir vor unserem Supermarkt gepflückt. Da steht jede Menge davon, die paar fehlenden Stengel wird wohl keiner vermissen. Selbstverständlich sollte man den aber nicht in fremden Vorgärten zu räubern!
Den Lavendel haben wir vor unserem Supermarkt gepflückt. Da steht jede Menge davon, die paar fehlenden Stengel wird wohl keiner vermissen. Selbstverständlich sollte man den aber nicht in fremden Vorgärten zu räubern!
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